Die Konzeption, der Ahead folgt, ist überschrieben mit „Systemische Selbstevolution“ (weiterführende Informationen hier). Sie basiert auf einem einfachen Grundsatz: Unternehmen, Organisationen und Institutionen sind immer nur so stark wie die Menschen, die sie tragen. Unsere Beratungstätigkeit setzt sich zum Ziel, das Erfolgspotenzial von Schlüsselpersonen und Arbeitsgruppen zu erschließen und zu entwickeln. 

Dazu orientieren wir uns im Rahmen eines systemischen Coachings an den „inneren Landkarten“ unserer Mandanten (Personen wie Organisationen) und unterstützen sie auf ihrem Weg der unternehmerischen und wirtschaftlichen Selbstentfaltung. So wichtig es ist, einen Geschäftsplan bzw. eine Strategie für ein Wirtschaftsprojekt „nach allen Regeln der Kunst“ zu konzipieren, letztendlich hängt Erfolg von demjenigen Plan ab, den der Auftraggeber mit sich selbst hat. Dies zu erkennen und für erfolgreiches unternehmerisches Handeln nutzbar zu machen, also eine Gleichzeitigkeit von unternehmerischer und individueller Selbstentfaltung zu initiieren, ist für die Beratungstätigkeit von Ahead ein zentrales Prinzip.

Menschen haben Routinen, Wahrnehmungsmuster, Wertüberzeugungen, Selbstbilder, Fremdbilder, einen bestimmten Kommunikationsstil usw. Alles das und sehr vieles mehr hat Einfluss darauf, ob jemand in seinem „Business“ erfolgreich ist. Ohne eine Kenntnis der „inneren Landkarte“ gibt es weder Ziel noch Strategie noch eine realitätsangemessene Reflexion über Erfolgsbedingungen, da Erfolg immer einen Selbstentwurf zur Voraussetzung hat. Die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht sich in dem Maße, in dem der Einzelne, das Unternehmen bzw. die Institution in einen an den tatsächlichen Gegebenheiten orientierten Dialog mit seiner Umwelt tritt. Diesen Dialog in Gang zu setzen bzw. zu unterstützen, ist das Ziel von Ahead.

Auf der Grundlage der autopoietischen Systemtheorie (Maturana, Varela, Luhmann u. a.) lassen sich Individuen, Unternehmen und andere Organisationen sowie alle ihre (gesellschaftliche) Umwelt prägenden Faktoren als Systeme bzw. Subsysteme verstehen, die zum Zwecke der Selbsterhaltung und Selbstentwicklung miteinander interagieren. In diesem Sinne ist ein System umso erfolgreicher, je besser es ihm gelingt, die Interaktion mit seiner Umwelt so zu gestalten, dass es sich erhält und entwickelt. Man sieht: Die Systemtheorie ist eng mit einer strategischen und bewussten – also planbaren – Selbstevolution verbunden, nämlich mit Erzeugung, Adaption und Toleranz von Komplexität. Durch die Differenzierungsmöglichkeiten, die uns die Systemtheorie bietet, lassen sich tägliches operatives Handeln, aber auch Reflexion und Planung optimal gestalten.

Für die Frage nach den Erfolgsvoraussetzungen von Menschen, Organisationen und Institutionen bedeutet die Systemtheorie, dass die Beziehungen zwischen Systemen und den Systemen, die sie umgeben, sehr genau verstanden werden müssen. Nur so lässt sich feststellen, was die Interaktion des einen Systems (Individuum, Unternehmen, Organisation) mit ähnlichen oder anderen Systemen fördert oder behindert. Eine funktionierende Interaktion mit seinen jeweiligen Umweltsystemen stellt die zentrale Erfolgsbedingung für jedes Wirtschaftssystem dar.

 

Abbildung: idealtypisches Gleichgewicht zwischen den Subsystemen einer Person (Emotion, Kognition, Physis und Psyche) und seiner Intentionen vor dem Hintergrund der Intentionen seines gesellschaftlichen und ökonomischen Umfeldes (Quelle und weiterführend: Rassidakis, 2009, Wirtschaftliche Evolution aus Systemtheoretischer Perspektive).

Um dies am Beispiel eines Geschäftsvorhabens zu konkretisieren: Jemand hat eine Geschäftsidee, die ihn absolut fasziniert. Für sich genommen ist das eine hervorragende Erfolgsvoraussetzung. Er muss im Laufe der Zeit aber feststellen, dass diese Geschäftsidee eigentlich nur ihn begeistert. Das bedeutet systemtheoretisch ausgedrückt: das Unternehmen mit seinen Produkten oder Dienstleistungen – also mit seinem Geschäftsmodell – ist zu wenig an die jeweiligen Umgebungsbedingungen angepasst, von denen es selbst bzw. sein Erfolg abhängt. Konkret können das beispielsweise die Wettbewerbssituation, mangelndes Eingehen auf die Bedürfnisse der Kunden oder fehlende unternehmerische Nachhaltigkeit sein.

Zentrales Ziel unserer Tätigkeit ist, die Umsetzung von personaler und organisationaler Innovation zu ermöglichen. Dies gilt sowohl für ein Gründungsprojekt, bei dem eine Geschäftsidee bezüglich der Vereinbarkeit mit persönlichen Zukunftsvorstellungen und der jeweiligen wirtschaftlichen Umwelt reflektiert wird, als auch für das Meistern von Herausforderungen einer etablierten Organisation, die sich beispielsweise aus eingefahrenen betrieblichen Routinen befreien möchte, die eine Erschließung neuer Arbeitsweisen oder Absatzmärkte in Erwägung zieht oder sich mit üblichen betriebswirtschaftlichen Entscheidungsprozessen, wie Aufspaltungs-, Investitions- und Finanzierungsfragen konfrontiert sieht.

Parallel zum Consultingprozess stellen wir unseren Mandanten auch ökonomisches und unternehmerisches Fachwissen zur Verfügung. Ein potenzieller Gründer wird seinen Entwicklungsprozess wesentlich langfristiger, nachhaltiger und konstruktiver steuern können, wenn ihm das Zusammenwirken bei einer Gründung relevanter Sachverhalte, wie z. B. Schutzmöglichkeiten geistigen Eigentums oder Pflichten und Rechte gegenüber Behörden und Kreditgebern, transparent und auf seine spezielle Situation zugeschnitten deutlich wird. Gerade bei Gründern, in deren Vorhaben viel spezifisches Know-how einfließt und eine Realisierung häufig mit hohen Opportunitätskosten verbunden ist, besteht oft ein recht hoher Beratungsbedarf hinsichtlich der strategischen Ausrichtung mit Fokus auf Gestaltung einer effektiven, nachhaltigen und effizienten Unternehmensorganisation, um eine möglichst optimale Marktdurchsetzung ihrer Leistungen zu erreichen. Ähnliches gilt für etablierte Unternehmen und Institutionen, bei denen zwar meist vollkommen ausreichende unternehmerische Erfahrungswerte, aber auch starke Pfadabhängigkeiten bestehen, die häufig vorhandene Chancen für das Unternehmenssystem unsichtbar werden lassen.

Wir arbeiten immer im Dialog mit unseren Mandanten. Unsere Fachkompetenz und Erfahrung, Gründlichkeit in der Analyse der speziellen Situation und „dialogisches Prinzip“ bieten unseren Auftraggebern ausgezeichnete Möglichkeiten, kommende Entwicklungen vorauszusehen und rechtzeitig auf sie zu reagieren. So erhöhen wir nachhaltig das Handlungspotenzial Ihres Unternehmens.

 

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